Abitur


Das Abitur repräsentiert den krönenden Abschluss für dreizehn (vielerorts muss es wohl inzwischen eher zwölf heißen) Jahre Büffeln, Pauken, Lernen. Oder auch: "School´s out forever", wie Alice Cooper es einst auf den Punkt brachte.

Kein Wunder also, dass nach der letzten Abiturprüfung für viele Schulabgänger erst einmal Party angesagt ist. Die ABIfeier versammelt alle Freunde, Mitschüler und natürlich die eigene Familie noch einmal an einem Ort. Viele Jahrgangsstufen planen gleich eine gemeinsame Abschlussreise , wieder andere zelebrieren den langersehnten Schulabschluss lieber im kleineren Kreis. Doch ganz egal, wie man das bestandene Abitur auch feiert: Nach der ersten Euphoriewelle stellen sich bei vielen AbiturientInnen auch erste Zweifel ein. Was, wenn der gewünschte Studienplatz doch nicht so sicher ist wie gedacht? Ob das Auslandsstudium eigentlich auf Anhieb klappt? Und wie überbrückt man eigentlich die Zeit zum Beispiel im Wartesemester möglichst sinnvoll? Fragen über Fragen, die man sich natürlich am besten so früh wie möglich beantworten sollte - was aber manchmal zwischen Prüfungsvorbereitung und Klausurenphasen gar nicht so einfach ist.

Die richtige Balance zwischen Gelassenheit und Planung liegt nicht jedem, aber sie ist wichtig, um alles Nötige zu organisieren und dabei trotzdem einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn eigentlich darf man sich mit dem Abi in der Tasche schon einmal äußerst glücklich schaffen: Längst nicht jeder Schulabsolvent hat zum Beispiel die Möglichkeit, sich an der Uni einzuschreiben! Die vielen Möglichkeiten zunächst einmal als Chance zu begreifen, ist der erste Schritt zur Orientierung. Darüber hinaus helfen Berufsberater, zum Beispiel im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, LehrerInnen, ältere Freunde und Geschwister, aber auch private Berufsberater (kostenpflichtig) gern weiter.

Weitere Infos für Abiturienten findet unter Countdown - das Magazin zur Berufswahl