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Aupair:
Es ist gar nicht so leicht, die Auszeit vom Studium sinnvoll zu füllen. Wer Wert legt auf einen lückenlosen Lebenslauf,
der sollte sich ein gutes Argument hierfür ausdenken - oder gleich einen bewährten Weg wählen. Eine gute Möglichkeit
hierfür ist das Arbeiten als Au Pair: Als solches hilft man für einen festgelegten Zeitraum von meist sechs bis zwölf
Monaten aktiv in einer Familie mit - als Kindermädchen, aber auch bei leichteren Haushaltstätigkeiten. Ein Aupair ist
dabei mehr als eine Arbeitsentlastung; die allermeisten Familien wünschen sich ein neues Mitglied auf Zeit und sind gerne
bereit, für gemeinsame Ausflüge und Freizeitmöglichkeiten zu sorgen. Wer den Aupair-Aufenthalt im Ausland verbringt,
kann so nicht nur eine sinnvolle Tätigkeit übernehmen, sondern ganz nebenbei auch noch eine ganze Menge über Land und
Leute erfahren.
Die Verbesserung der eigenen Sprachkenntnisse, Kommunikationsfähigkeiten und der Umgang mit anderen
Vorstellungen und Gewohnheiten sind Werte, die man als Aupair gratis mitgeliefert bekommt. Im Gegenzug wird
dementsprechend Offenheit und Flexibilität erwartet - Charaktereigenschaften, die während eines Vorstellungsgesprächs
bereits überprüft werden. Der normale Weg zum Aupair-Aufenthalt läuft deshalb meist über professionelle Agenturen,
die für Qualität und Sicherheit auf beiden Seiten sorgen. Dabei muss zunächst eine Pauschale bezahlt werden, die von
der Vermittlung bis zu Einführungsseminaren und eventuell auch dem Flug alle wichtigen Serviceleistungen enthält. Für
die Tätigkeit in der Aupair-Familie wiederum gibt es eine feste Entlohnung und einen Arbeitsvertrag, der
selbstverständlich auch Freizeit und Urlaubstage beinhaltet. Dabei gibt es einige wichtige Voraussetzungen zu bedenken:
Je nach Agentur gilt eine ganz bestimmte Altersgrenze. Je nach Familie und Vermittler werden außerdem Fähigkeiten und
Erfahrungen im Umgang mit Kindern verlangt - die dann auch entsprechend nachgewiesen werden müssen.
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