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Bachelor:
Was in vielen Ländern weltweit von Japan bis in die USA seit Jahrzehnten bekannt ist, erhält auch in deutschen
Universitäten und Fachhochschulen Einzug: Der Studienabschluss als Bachelor ersetzt im Rahmen des sogenannten
Bologna-Prozesses immer mehr Abschlüsse wie Magister oder Diplom. Ziel ist es dabei, eine Vereinheitlichung der
Studienabschlüsse in Europa zu schaffen und somit einerseits für einfachen Studienortswechsel, andererseits für bessere
Karrierechancen durch einfache Vergleichbarkeit zu sorgen. Dabei gibt es mindestens ebenso viele Kritiker wie
Befürworter der Reform; fest steht jedoch, dass der Studienabschluss als Bachelor inzwischen fest etabliert ist und in
den nächsten Jahren noch häufiger anzutreffen sein wird.
Studierende, die bereits nach neuer Studienordnung studieren,
bemerken einige Vorteile: So ist ein Bachelor-Studiengang zwar straffer organisiert und nach Meinung vieler deutlich
schulischer als andere Studiengänge; gleichzeitig wird hierdurch jedoch ein schnelles Studium ermöglicht. In der Regel
dauert ein Bachelor-Studium drei bis vier Jahre. Viele junge StudentInnen wünschen sich heute einen schnellen Einstieg
ins Arbeitsleben - eine Tatsache, der ein Bachelor-Abschluss Rechnung trägt. Wer eine intensivere und tiefer gehende
akademische Ausbildung wünscht, der kann nach dem Studium je nach Notendurchschnitt ein Master-Studium anhängen.
Übrigens: Ein häufiger Denkfehler ist, dass der typische Studienabschluss "Bachelor of Arts" tatsächlich mit Kunst und
Kunstwissenschaften zusammen hinge. Im Gegenteil wird er für nahezu alle geisteswissenschaftlichen und mitunter sogar
wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge verliehen. Ein Abschluss an einer Kunsthochschule mit Bachelor-Studienordnung
nennt sich hingegen "Bachelor of Fine Arts".
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